Haarentfernung mit SHR

SHR

super hair removal

Grafik SHR

Begriff

Mit SHR, auch „Super Hair Removal”, wird die innovativste Technologie der dauerhaften Haarentfernung beschrieben. Somit wird hierbei keine Marke oder ein bestimmtes Produkt genannt.

Diese Technik basiert auf ungebündeltem Licht und kann somit mit jedem Impuls eine große Fläche behandeln. Unsere Geräte haben einen Wellenlängenbereich der bei etwa 690 nm liegt. Der Applikator verfügt über ein entspiegeltes Saphirglas. Bei dieser Methode findet eine besonders hautschonende Behandlung statt, da hierbei mit einem Wasserfilter gearbeitet wird, der hohe Infrarot-Bereiche herausfiltert und somit eine hohe Temperaturentwicklung verhindert. Somit ist das Risiko einer Verbrennung sehr gering.

Methode

Durch eine wiederholende Berührung mit dem Applikator wird kontinuierlich eine Temperatur von bis zu 45° Celsius erreicht. Dadurch entsteht ein sehr niedriges Risiko von Hautreizungen. Ebenfalls kommt es bei der SHR Technik zu keinerlei Schmerzen, ganz im Gegenteil, die entstehende Wärme wird meist als entspannend empfunden.

Das Prinzip der dauerhaften Haarentfernung mit SHR basiert, wie viele andere Methoden, auf der Zerstörung der Eiweiße. Durch die geringe Lichteinwirkung über das Melanin, kann hautschonender gearbeitet werden. Ebenfalls werden die Lichtimpulse auch zur Stammzelle geleitet, um so die Nährstoffversorgung für das Haarwachstum zu verhindern. Somit bleibt eine Regeneration der Haarwurzel aus.

Um diesen Effekt zu erzielen gibt es eine Voraussetzung. Denn hierbei muss eine aktive Verbindung zwischen dem Haar und der Wurzel bestehen, auch bekannt als anagene Phase des Haares. Denn nur durch diese Verbindung kann das Licht über das Haar zur Haarwurzel und der Stammzelle weitergeleitet werden.

Wichtige Hinweise

Gegen eine Rasur der behandelten Stelle, nach wie vor der Behandlung, spricht nichts dagegen. Jedoch sollte auf andere Methoden der Haarentfernung verzichtet werden, bei denen die Haarwurzel entfernt wird. Dazu zählen beispielsweise das Epilieren, Zupfen oder Waxing. Denn somit kann die Stammzelle nicht mit der Lichtenergie erreicht werden und der gewünschte Effekt bleibt aus. Nachdem das Haar mitsamt der Wurzel entfernt wurde, braucht es mindestens 4 Wochen bis es wieder behandelt werden kann.

Durch das Rasieren des Haares bleibt die Verbindung zur Stammzelle intakt und kann somit effektiv behandelt werden. Am Vortag der Behandlung ist es ebenfalls empfehlenswert die Körperstelle zu rasieren, somit kann die Haut sich beruhigen und Hautreizungen werden vermieden.

Ausnahmen

Bei tätowierter Haut ist eine Behandlung nicht möglich, denn die Farben des Tattoos können durch die Behandlung reagieren. Dies kann zu gesundheitlichen Schäden führen und wird daher absolut vermieden.

Ebenso ist es mit Hautpigmenten (z.B. Muttermale (Nävus)). Hierbei ist der Farbstoff Melanin in einer hohen Konzentration enthalten und würde somit stärker auf die Behandlung reagieren. Um dies, wie auch bei den Tattoos, zu vermeiden werden solche Stellen dementsprechend abgedeckt.

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